Autor: shruti

  • Schlafapnoe Therapie ohne Maske

    Rund 26 Millionen Menschen leiden allein in der Bundesrepublik unter einer obstruktiven Schlafapnoe. Viele Betroffene gehen jedoch mit ihren Beschwerden nicht zum Arzt, da sie die CPAP-Therapie fürchten – und riskieren damit schwere Folgeerkrankungen. Was viele nicht wissen ist, dass es mittlerweile eine ganze Reihe alternativer Schlafapnoe Therapien ohne Maske auf dem Markt gibt. Hier erfahren Sie, welche das sind.

    Was passiert bei einer Schlafapnoe?

    Die Obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist die am häufigsten diagnostizierte Form der Schlafapnoe. Bei einer OSA kommt es zu mehreren Atemstillständen mit einem daraus folgenden kurzen, unbewussten Erwachen in der Nacht. Der Grund der Atemstillstände liegt an einem Verschluss der Atemwege durch die Zunge. Ein häufiges Indiz der OSA ist   starkes Schnarchen, das zur Beziehungsprobe werden kann.

    Die Entstehungsgründe können genetischen oder anatomischen Ursprungs sein, wenn beispielsweise vergrößerte Mandeln oder eine Kieferfehlstellung dem Patienten das Atmen erschweren. Eine andere Ursache liegt selbst verschuldet an einem ungesunden Lebensstil.   Schlafapnoe und Übergewicht   stehen dabei in unmittelbarem Zusammenhang zueinander und setzen einen gefährlichen Kreislauf in Gang. Auch häufiger Nikotin- oder Alkoholkonsum kann das Risiko, an einer Obstruktiven Schlafapnoe zu erkranken, signifikant steigern.

    Mehr über die   Ursachen von Schlafapnoe   erfahren Sie auch in unserem soeben verlinkten Artikel.

    Welche Folgen hat Schlafapnoe für die Gesundheit?

    Eine OSA macht es Betroffenen unmöglich, nachts auch nur annähernd durchzuschlafen. Die Wachzustände erleben sie dabei nicht bewusst, doch die   ständige Tagesmüdigkeit   bestimmt ihren Alltag. Sie drückt sich in weiteren Folgeerscheinungen wie Konzentrationsschwäche, Stimmungsschwankungen oder Kopfschmerzen aus. Unbehandelt kann einen Schlafapnoe zu teils schwerwiegenden Folgeerkrankungen, wie diesen führen:

    • Migräne
    • Depression
    • Lungenhochdruck
    • Lebererkrankungen
    • Herzinfarkt
    • Schlaganfall
    • Typ-2-Diabetes

    Nicht zu unterschätzen ist auch die Gefahr für Mitmenschen, wenn Sie bei der Arbeit oder im Straßenverkehr unkonzentriert sind. Dass Schlafapnoe-Patienten unbewusst in einen Sekundenschlaf fallen, ist nichts Ungewöhnliches.

    Invasive Therapien zur Schlafapnoe Behandlung

    Invasive Therapieverfahren bei Schlafapnoe können gerade bei Patienten mit fortgeschrittener Ausprägung der Krankheit zu großen Erfolgen führen. Wenn Sie Schlafapnoe auch nicht immer ganz heilen können, so reduzieren Sie den Leidensdruck der Patienten doch enorm. Viele berichten von einem neuen Lebensgefühl mit der Behandlung. Zu den invasiven Therapien zählen die folgenden:

    Atemmaske

    Die oft zunächst ungeliebte   CPAP-Atemmaske   gehört zu den erprobten Standardverfahren bei der Schlafapnoe-Therapie. Das Luftdruckgerät führt Schlafapnoe-Patienten über die Maske einen konstant gesetzten Überdruck zu, um Atemaussetzer zu vermeiden und den regelmäßigen Atemfluss zu gewährleisten. Die Erfolgsquote ist sehr hoch, wenn die Maske nach Anweisung des Arztes getragen wird und viele Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten.

    Schlafapnoe Operation

    Eine Operation kann die vollständige Heilung von Schlafapnoe bewirken. Sie wird insbesondere dann in Erwägung gezogen, wenn die Apnoe auf anatomische Gegebenheiten zurückzuführen ist. Unter anderem gibt es die folgenden Verfahren:

    • Nasen-OP zur Korrektur von Nasenscheidewandverkrümmung
    • Entfernung von schlaffem Rachenraumgewebe durch Laserverfahren oder Radiofrequenzwellentherapie
    • Weichteilentfernung aus dem Nasen- und Rachenraum sowie Straffung des Gaumenzäpfchens mittels Uvulopalatopharyngoplastik (UPPP)
    • Kieferorthopädischer Eingriff zur Verlagerung des Kiefers bei Fehlstellung

    Ob eine Operation in Ihrem Fall sinnvoll ist, kann Ihnen Ihr Arzt am besten beantworten.

    Zungenschrittmacher

    Wenn CPAP für den Patienten aus medizinischen Gründen nicht zum Einsatz kommen kann, ist der   Zungenschrittmacher   eine invasive Schlafapnoe-Therapie ohne Maske, die unter Umständen von der Krankenkasse übernommen werden kann. Unter anderem die   Helios-Klinik   nimmt die Operation vor, in der der Schrittmacher in Brustnähe eingesetzt, die Kabel unter die Haut und eine Manschette um einen bestimmten Teil des Kinn-Zungen-Nervs gelegt wird. Nachts wird der Schrittmacher eingeschaltet und stimuliert den Nerv sanft, aber permanent, um ein Erschlaffen des Zungenmuskels zu vermeiden.

    Nichtinvasive Behandlungsalternativen

    Eine Schlafapnoe Therapie ohne Maske muss in keinem Fall heißen, dass gleich operiert werden muss. Zahlreiche alternative, nicht invasive Behandlungsalternativen versprechen mit etwas Konsequenz seitens des Nutzers oftmals eine massive Verbesserung der Ausgangslage. Hier einige Methoden:

    Protrusionsschiene

    Die   Protrusionsschiene   ähnelt auf den ersten Blick einer lockeren Zahnspange und wird ebenso für jeden Patienten gesondert angefertigt. Sie besteht aus transparenten Kunststoffschienen für beide Kiefer, die nachts getragen werden. Sie üben einen leichten Druck aus und drücken den Unterkiefer leicht nach vorn. Das Ziel dabei ist, dass die Zunge bei Erschlaffung der Muskulatur nicht mehr in den Rachenraum rutschen kann. Das Tragen ist zwar gewöhnungsbedürftig, doch nicht so unangenehm, wie es sich zunächst anhören mag. Es ist problemlos möglich, mit der Schiene den Mund zu öffnen und theoretisch auch zu essen und trinken.

    Verhaltenstherapie

    Bei der Obstruktiven Schlafapnoe spricht man deshalb häufig von einer Volkskrankheit, da ungesunde Lebensgewohnheiten zu der Krankheit führen können. Eine Umstellung bestimmter Verhaltensweisen im Alltag kann oft wahre Wunder bei der Selbstheilung von Schlafapnoe bewirken. Die folgenden Faktoren zählen mit zu den gewichtigsten.

    Abnehmen

    Schlafapnoe und Übergewicht stehen in direktem Zusammenhang zueinander, was mittlerweile viele globale Studien bewiesen haben. Vor allem die Verdickungen an Hals und Rachen bei adipösen Patienten fördern dabei die Verengung der Atemwege im Schlaf und lassen die Rachenmuskulatur schneller erschlaffen. Bewusste Ernährung und eine gesunde Gewichtsabnahme senken das Apnoe Risiko und deren Folgeerkrankungen um ein Vielfaches.

    Auf Alkohol und Nikotin verzichten

    Experten sind sich sicher: Alkohol fördert die Entstehung von OSA. Insbesondere dann, wenn er weniger als bis zu vier Stunden vor dem Schlafengehen getrunken wird. Das liegt daran, dass Alkohol die Rachenmuskulatur entspannt. Auch Rauchen soll einen ähnlichen Effekt haben.

    Vorsichtiger Umgang mit muskelentspannenden Medikamenten

    Bestimmte Medikamente können muskelentspannend wirken – auch auf die Rachenmuskulatur. Zu den dafür bekannten Inhaltsstoffen zählen primär Benzodiazepin, Barbiturate und Antihistaminika. Lassen Sie sich hier im Zweifel von Ihrem behandelnden Arzt beraten, um Neben- und Wechselwirkungen zu vermeiden.

    Positionstherapie

    Schlafen Sie auf dem Rücken, steigt das Risiko an, dass sich Ihre Zungen- und Rachenmuskeln entspannen und es dadurch zu einem Verschluss der Atemwege kommt. Produkte wie Anti-Schnarch-Kissen, Schnarchbandagen oder Schnarchwesten können Abhilfe schaffen. Die Hilfsmittel verhindern, dass Sie sich auf den Rücken drehen können. So gewöhnen sich mit der Zeit auch an eine alternative, für Sie gemütliche Schlaflage.

    Schlafhygiene

    Eine gesunde Schlafhygiene kann sich auf die Schlafqualität auswirken. Unter Schlafhygiene versteht man verschiedene Methoden, die vor allem vor dem Zubettgehen Anwendung finden. Etwa ist es praktikabel, jeden Tag zur selben Uhrzeit schlafen zu gehen. Gutes Lüften und eine Schlaftemperatur zwischen 15 und 18 Grad ist ideal. Das Abendessen sollte mindestens drei Stunden vor der Nachtruhe erfolgen. Mehr Tipps erhalten Sie auch in unserem Artikel „Schlafapnoe selbst behandeln“.

    Fazit

    Schlafapnoe ist eine Volkskrankheit, deren mögliche Folgen immer noch stark unterschätzt werden. Hemmungen vor der CPAP-Maske lassen viele Patienten den Weg zum Arzt aufschieben. Doch keine Sorge! Es gibt heutzutage viele Schlafapnoe Therapien ohne Maske mit ausgezeichneten Erfolgsaussichten, die Sie mit Ihrem Arzt besprechen sollten.

    Welche Therapie für Sie passt, hängt vom Schweregrad ab. Den ermittelt eine Messung im Schlaf, die in den meisten Fällen zu Hause stattfinden kann.

  • Schlafapnoe Schiene gegen nächtliche Atemaussetzer

    Starkes Schnarchen und Tagesmüdigkeit deuten auf eine der weit verbreitetsten Schlafstörungen hin, die Schlafapnoe Erkrankung. Hierbei kommt es nachts zu unbemerkten Atemstillständen. Bei einer unbehandelten Schlafapnoe bleiben ernste Folgeerkrankungen meist nicht aus. Neben der Atemmaske ist die Schlafapnoe Schiene eine wirkungsvolle Therapiemaßnahme.

    Erfahren Sie nachfolgend mehr über den Einsatz der Schlafapnoe Schiene, wie Sie damit nächtliche Atemaussetzer verhindern und Sie eine erhalten. Zusätzlich klären wir über die Kosten auf und verraten Ihnen, in welchen Fällen eine Kostenübernahme der Schnarchschiene durch die Krankenkasse möglich ist.

    Was ist Schlafapnoe?

    Bei einer Schlafapnoe kommt es Nacht für Nacht zu mindestens fünfzehn kurzen Atemstillständen pro Stunde , die durchschnittlich zehn bis dreißig Sekunden lang andauern . Während dies e r   Atemaussetzer sinkt der Sauerstoffgehalt des Blutes ab. U nser Gehirn sowie weitere wichtige Organe können nicht mehr optimal versorg t werden . Der Eigenschutzmechanismus unseres Körpers sorgt daraufhin für ein kurzzeitiges Erwachen , um wieder Luft aufzunehmen . In den meisten Fällen merken die Betroffenen das Erwachen nicht und meistens nimmt auch nur der Bettpartner das nach Luft schnappen und die lauten Schnarchgeräusche wahr , die damit oft einhergehen .

    Zentrale und Obstruktive Schlafapnoe

    Man unterscheidet zwischen zwei Formen von Schlafapnoen , da sie unterschiedliche Ausgangslagen haben .

    Zentrale Schlafapnoe

    Bei der Zentralen Schlafapnoe liegt eine Störung im Hirnzentrum vor , das die Aufgabe hat, unserem Körper das Signal zum dauerhaften Ein- und Ausatmen zu geben . Dieses setzt bei der ZSA zeitweise für einige Sekunden aus. Die ZSA ist jedoch relativ selten , lediglich bei rund 10 % aller Patienten wird diese Art von Schlafapnoe diagnostiziert .

    Obstruktive Schlafapnoe

    Bei fast 80 % aller Schlafapnoe Patienten liegt eine Obstruktive Schlafapnoe, kurz OSA, vor. Hier kommt es aufgrund verengter Atemwege zu Atemstillständen. Die Muskeln der Zunge und des Rachenraumes erschlaffen, verschließen die Atemwege und unser Körper kann dadurch den Atembefehl nicht mehr korrekt ausführen.

    Die Ursachen der Obstruktiven Schlafapnoe können sehr unterschiedlich sein. So können anatomische Gegebenheiten wie etwa vergrößerte Mandeln oder eine Kieferfehlstellung schuld sein. Auch selbst verschuldete Faktoren wie ein ungesunder Lebensstil mit Übergewicht können die Entstehung einer Obstruktiven Schlafapnoe fördern.

    Regelmäßiger Alkohol spielt hierbei eine große Rolle, da Muskeln unter dieser drogenartigen Substanz zusätzlich künstlich entspannt werden. Auch bestimmte Medikamente können dieselbe Wirkung haben. Viele Schlafapnoe Patienten sind stark übergewichtig, wie unter anderem eine Untersuchung der SeegartenKlinik aus dem Jahr 2018 bestätigt. Unter anderem machen Fettpolster an Hals-, Rachen und Zunge eine Atemwegsverengung wahrscheinlicher.

    Was sind die Folgen einer unbehandelten Schlafapnoe?

    Auch wenn Schlafapnoe Patienten nachts nicht bewusst wach werden, bedeutet eine Schlafapnoe immer einen massiven Qualitätsverlust des Schlafes. Die Folgen sind eine  ständige Tagesmüdigkeit , die zu Unruhe, Konzentrationsschwäche und depressiver Verstimmung führen können. Dass Betroffene während der Arbeit oder etwa beim Autofahren in einen Sekundenschlaf fallen und damit sich selbst und andere gefährden können, ist ebenfalls erwiesen.

    Unbehandelt führt Schlafapnoe zudem langfristig nicht nur zu massiven Einschränkungen im Alltag, sondern auch zu möglichen schwerwiegenden Folgeerkrankungen wie:

    • Bluthochdruck
    • Herzinfarkt
    • Schlaganfall
    • Typ2-Diabetes
    • Depressionen

      Handeln Sie deshalb am besten sofort, wenn Sie erste Anzeichen von Schlafapnoe bei sich wahrnehmen und lassen Sie sich untersuchen.

      Schlafapnoe Schiene Schlafen

      Wie wird Schlafapnoe diagnostiziert?

      Stellen Sie Symptome wie andauernde Tagesmüdigkeit und Kopfschmerzen fest oder berichtet Ihr Partner von Ihrem starken Schnarchen in der Nacht, sollten Sie einen Arzt aufsuchen . Dieser wird Sie dann in ein Schlaflabor überweisen , das wichtige Parameter wie Puls oder Atemfrequenz über mehrere Nächte misst und bewertet . Anhand der hervorgehenden Analysen kann eine mögliche Schlafapnoe diagnostiziert oder ausgeschlossen werden .

    • Zungenschrittmacher: Voraussetzungen & Ablauf

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

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      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

      Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

      Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

      • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
      • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
      • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

      In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

      • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
      • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
      • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

      Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

      Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

      Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

      1. Phase: Das Vorgespräch

      Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

      2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

      Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

      3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

      Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

      4. Phase: Die Nachkontrolle

      Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

      FAQ

      Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

      Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

      Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

      Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

      Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

      • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
      • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
      • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

      Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

      Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

      Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

      Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

      Fazit

      Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

      Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

      Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

      Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

      Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

      Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

      Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

      Schlafapnoe Therapien im Überblick

      Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

      CPAP-Therapie

      CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

      Protrusionsschiene

      Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

      Verhaltenstherapie

      Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

      Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

      Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

      Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbroch