Kategorie: Therapie für Schlafapnoe

  • CPAP-Beatmung: Therapieoption bei obstruktiver Schlafapnoe

    CPAP-Therapie bei Schlafapnoe

    Innerhalb nachhaltiger Behandlungserfolge von obstruktiver Schlafapnoe berichten Mediziner von einem klaren Gewinner – der CPAP-Maske. Bereits seit vielen Jahren verhilft sie Tausenden von Betroffenen zu einer Linderung bis gar kompletter Beseitigung ihrer Beschwerden. Dies führt zu einer völlig neuen Lebensqualität und kann die Entstehung schwerwiegender Folgeerkrankungen gezielt verhindern.

    Wer sich zum Thema schlau macht, bekommt im Internet aber auch oft negative Erfahrungsberichte zu lesen und wird dadurch verunsichert. Solche haben ihren Ursprung dabei jedoch nicht selten in Anwendungsfehlern im Umgang mit dem Gerät. Mach dir keine Sorgen: Wir schaffen dir nachfolgend einen Überblick und beantworten die häufigsten Fragen rund um die CPAP-Therapie.

    Diagnose Schlafapnoe: Was bedeutet das für mich?

    Bevor bei dir Schlafapnoe festgestellt wurde, bist du wahrscheinlich zum Arzt gegangen, weil du dich tagsüber ständig müde und ausgelaugt gefühlt hast. Vielleicht bist du bei langen Geschäftsmeetings tatsächlich einfach schon vor Erschöpfung eingeschlafen. Oder dein Bettnachbar hat sich über dein regelmäßiges und lautes Schnarchen beschwert. Das alles sind typische Zeichen der Krankheit.

    Das geschieht bei einer Schlafapnoe 

    Bei einer Schlafapnoe ist deine nächtliche Atmung eingeschränkt. Das kann verschiedene Gründe haben. Im Schlaf treten dann wiederholte Atemaussetzer auf, die bei mindestens zehn Sekunden liegen. Um wieder Luft zu bekommen, befiehlt die Gehirnzentrale deinem Körper dann, in jeder der Sequenzen kurz zu erwachen. Du selbst bemerkst von diesen Vorgängen nichts, am Tag macht sich der permanente Schlafentzug dann aber umso mehr bemerkbar.

    Warum eine Behandlung so wichtig ist

    Die OSA (obstruktive Schlafapnoe) ist die häufigste Form einer Schlafapnoe. Sie macht einen normalen Alltag oft unmöglich. Gewöhnliche Betätigungen fühlen sich für Betroffene beschwerlicher an, als sie es sind. Werden die Symptome einfach ignoriert, hast du nicht nur ein dauerhaft erhöhtes Unfallrisiko, sondern es können sich im Laufe der Zeit auch teils schwerwiegende Folgeerkrankungen entwickeln. Dazu zählen diese:

    • Herz-/Kreislauferkrankungen
    • Herzinfarkt
    • Schlaganfall
    • Depression
    • Bluthochdruck

      Eine gezielte Apnoe-Therapie schützt deine Gesundheit nachhaltig und verhilft dir wieder zu erholsamem Schlaf. Hat dir dein Arzt die CPAP-Therapie ans Herz gelegt, solltest du ihr eine Chance geben. Sie stellt die zuverlässigste und schnellste Behandlungsmethode auch bei starker Krankheitsform dar.

        Was ist CPAP?

        Die Abkürzung CPAP steht für den englischen Ausdruck “Continuous Positive Airway Pressure”. Auf Deutsch heißt das kontinuierlicher Überdruck. CPAP-Geräte führen Personen, die an Schlafapnoe erkrankt sind, einen solchen konstant gesetzten Überdruck über eine CPAP-Maske zu. Damit wird verhindert, dass sich die Atemwege der Patienten verschließen können. Eine regelmäßige Atmung ohne Atemaussetzer und erholsame Nachtruhe sind somit wieder gegeben.

        Neben dem Luftdruckgerät besteht das CPAP-Set aus einer Schlafmaske, die je nach Art entweder nur die Nase oder Mund und Nase gleichermaßen umschließt. Ein anderes Modell besteht aus weichen Kunststoff-Endstücken, die direkt in die Nase eingeführt werden.

        Wenn bei Ihnen bereits eine Schlafapnoe diagnostiziert wurde, dauert der Prozess im Durchschnitt nur 2 Wochen. Sie führen ein Videogespräch mit unserem Pneumologen und wir schicken Ihnen die notwendigen Geräte nach Hause, damit Sie sofort mit der Therapie beginnen können.

        Wenn bei Ihnen keine Schlafapnoe diagnostiziert wurde, dauert es im Durchschnitt 3 Wochen. Wir schicken Ihnen ein Polygraphiegerät nach Hause, und sobald die Ergebnisse zeigen, dass Sie an Schlafapnoe leiden, führen wir ein Videogespräch mit unserem Pneumologen, um mit der Therapie zu beginnen. Je nach Ihrem Versicherungsmodell kann der Prozess 3 bis 5 Wochen dauern.

        Was bewirkt ein CPAP-Gerät?

        Bei korrekter Anwendung hat die CPAP-Therapie insbesondere die folgenden vier Vorteile für Schlafapnoe-Patienten.

        Der CPAP-Druck bewirkt einen leichten Überdruck in den oberen Atemwegen (pneumatische Schienung). Das verhindert das Verschließen der Atemwege durch die Zunge und die Weichteile des Rachens , selbst wenn der Schlafende die Rückenlage einnimmt. Damit werden Atemaussetzer stark reduziert oder passieren im Idealfall gar nicht mehr.

        Der Sauerstoffgehalt des Blutes erhöht sich. Dadurch bekommst du insgesamt mehr Luft (Sauerstoff) während des Schlafens.

        Apnoe-Patienten leiden oft unter Bluthochdruck. Langjährige Erfahrungen mit der CPAP-Therapie zeigen, dass sich die Beatmung mit der CPAP-Maske hierbei positiv auswirkt und den Blutdruck absinken lässt. Dadurch minimieren sich auch gleichzeitig die Risiken, eine Herz-/Kreislauferkrankung zu entwickeln.

        Durch die Behandlung mit dem CPAP-Gerät verbessert sich auch das Schnarchen oder hört bei einigen sogar ganz auf. Der Grund ist simpel, denn durch verengte Atemwege entsteht auch gleichzeitig das bekannte Geräusch. Somit ist dies auch für deinen Partner ein positiver und willkommener Nebeneffekt.

        Wenn bei Ihnen bereits eine Schlafapnoe diagnostiziert wurde, dauert der Prozess im Durchschnitt nur 2 Wochen. Sie führen ein Videogespräch mit unserem Pneumologen und wir schicken Ihnen die notwendigen Geräte nach Hause, damit Sie sofort mit der Therapie beginnen können.

        Wenn bei Ihnen keine Schlafapnoe diagnostiziert wurde, dauert es im Durchschnitt 3 Wochen. Wir schicken Ihnen ein Polygraphiegerät nach Hause, und sobald die Ergebnisse zeigen, dass Sie an Schlafapnoe leiden, führen wir ein Videogespräch mit unserem Pneumologen, um mit der Therapie zu beginnen. Je nach Ihrem Versicherungsmodell kann der Prozess 3 bis 5 Wochen dauern.

        Wie lange dauert es, bis eine CPAP-Therapie wirkt?

        Das ist von Person zu Person unterschiedlich, was nicht zuletzt mit dem Schweregrad der Erkrankung zusammenhängt. Manchmal ist es auch so, dass gerade Patienten mit einem bereits längeren Leidensweg eine sofortige Verbesserung verspüren. Sieht man sich Erfahrungsvideos im Zusammenhang mit der CPAP-Therapie an, berichten viele davon, sich seit der Therapie wie ein neuer Mensch zu fühlen.

        Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie liegt aber auch ganz klar am konsequenten Tragen, was unausgesetzt jede Nacht sein muss. Da Schlafapnoe leider nicht heilbar ist, ist eine CPAP-Therapie auch immer eine lebenslang fortlaufende. Die Nutzung des Gerätes verspricht jedoch in aller Regel eine Kontrolle der Krankheit.

        Wenn bei Ihnen bereits eine Schlafapnoe diagnostiziert wurde, dauert der Prozess im Durchschnitt nur 2 Wochen. Sie führen ein Videogespräch mit unserem Pneumologen und wir schicken Ihnen die notwendigen Geräte nach Hause, damit Sie sofort mit der Therapie beginnen können.

        Wenn bei Ihnen keine Schlafapnoe diagnostiziert wurde, dauert es im Durchschnitt 3 Wochen. Wir schicken Ihnen ein Polygraphiegerät nach Hause, und sobald die Ergebnisse zeigen, dass Sie an Schlafapnoe leiden, führen wir ein Videogespräch mit unserem Pneumologen, um mit der Therapie zu beginnen. Je nach Ihrem Versicherungsmodell kann der Prozess 3 bis 5 Wochen dauern.

        Welche Nachteile oder Probleme kann die Behandlungsform mit sich bringen?

        Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass das Schlafen mit der CPAP-Maske eine gewisse Gewöhnung voraussetzt. Die meisten Patienten benötigen hierfür etwa 1-2 Wochen. Insbesondere wenn sie merken, dass eine hohe Steigerung ihres Wohlbefindens am Tag eintritt, überwiegt dies zumeist die Hemmschwelle der täglichen Nutzung.

        Ansonsten wurde von diesen Nebenwirkungen berichtet:

        • Unangenehmes Drücken der Maske
        • Mundtrockenheit
        • trockene Nasenschleimhäute
        • Laufende oder verstopfte Nase
        • Trockene oder entzündete Augen
        • Hautirritationen im Gesicht
        • Blähbauch oder Gase
        • Gefühl von Luft im Brustkorb
        • Platzangst

        Solltest du bei der Nutzung eine oder mehrere der aufgeführten Beschwerden bei dir feststellen, wende dich bitte direkt an deinen Arzt. Im Regelfall können die meisten dieser Probleme rasch in den Griff bekommen werden. Oftmals ist auch eine Fehlnutzung oder -einstellung der CPAP-Maske der Auslöser. Keine Bange, dein Arzt wird dir sicherlich alles nochmals in aller Ruhe erklären.

        Wenn bei Ihnen bereits eine Schlafapnoe diagnostiziert wurde, dauert der Prozess im Durchschnitt nur 2 Wochen. Sie führen ein Videogespräch mit unserem Pneumologen und wir schicken Ihnen die notwendigen Geräte nach Hause, damit Sie sofort mit der Therapie beginnen können.

        Wenn bei Ihnen keine Schlafapnoe diagnostiziert wurde, dauert es im Durchschnitt 3 Wochen. Wir schicken Ihnen ein Polygraphiegerät nach Hause, und sobald die Ergebnisse zeigen, dass Sie an Schlafapnoe leiden, führen wir ein Videogespräch mit unserem Pneumologen, um mit der Therapie zu beginnen. Je nach Ihrem Versicherungsmodell kann der Prozess 3 bis 5 Wochen dauern.

        Ist die CPAP-Therapie für mich geeignet?

        Grundsätzlich wird die CPAP-Therapie bei OSA von Lungenfachärzten bevorzugt verschrieben. Ihre Erfolgsquote ist sehr hoch. Je nach Ursache einer Schlafapnoe kann es aber auch sein, dass für dich eine andere Behandlungsmethode die geeignetere ist. Zu den alternativen Methoden zählen zum Beispiel die Therapie mit einer Unterkieferschiene . Leidest du unter einer starken Fehlstellung etwa im Bereich deines Kiefers, könnte auch eine Operation die beste Lösung für dich sein.

        Wenn bei Ihnen bereits eine Schlafapnoe diagnostiziert wurde, dauert der Prozess im Durchschnitt nur 2 Wochen. Sie führen ein Videogespräch mit unserem Pneumologen und wir schicken Ihnen die notwendigen Geräte nach Hause, damit Sie sofort mit der Therapie beginnen können.

        Wenn bei Ihnen keine Schlafapnoe diagnostiziert wurde, dauert es im Durchschnitt 3 Wochen. Wir schicken Ihnen ein Polygraphiegerät nach Hause, und sobald die Ergebnisse zeigen, dass Sie an Schlafapnoe leiden, führen wir ein Videogespräch mit unserem Pneumologen, um mit der Therapie zu beginnen. Je nach Ihrem Versicherungsmodell kann der Prozess 3 bis 5 Wochen dauern.

      • Zungenschrittmacher: eine Behandlungsoption bei Schlafapnoe

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

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        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

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        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher möglichst zu vermeiden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.

        Zahlt meine Krankenkasse die Kosten für den Zungenschrittmacher?

        Die Therapiekosten für den Einsatz des Zungenschrittmachers werden in Deutschland und  der Schweiz von den meisten Krankenkassen übernommen. Prüfen Sie hierzu sicherheitshalber Ihre individuellen Versicherungsbedingungen und setzen Sie sich mit dem Ansprechpartner Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

        Kann ich Aurora Telemed auch telefonisch erreichen?

        Obwohl es sich bei Aurora Telemed um eine digitale Schlafklinik handelt, werden Sie selbstverständlich von echten Menschen behandelt und beraten. Sie können das Team von Aurora Telemed jederzeit über den digitalen Weg oder zu den Sprechzeiten telefonisch unter +41 61 563 06 50 erreichen. Die Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

        Fazit

        Neben der CPAP-Therapie stellt die Schlafapnoe-Behandlung mit dem Zungenschrittmacher eine empfehlenswerte Alternative zur Schlafmaske dar. Dabei handelt es sich zwar um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose, doch die Erfolgsaussichten sind ausgezeichnet: Die Regenerationszeit ist kurz, der Patient hat einen uneingeschränkten Schlaf und die Methode ist seit vielen Jahren erprobt.

        Wie bei allen Schlafapnoe-Therapien ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung eine eingehende Apnoe-Anamnese im Schlaflabor. Aurora Telemed bietet als erste vollkommen digitale Schlafklinik in der Schweiz eine hervorragende und authentifizierte Alternative zum Besuch einer externen Klinik. Sichern Sie sich mit nur wenigen Klicks noch heute Ihren kostenlosen Beratungstermin.

        Wie unter anderem die Uniklinik Freiburg berichtet, leiden in Deutschland rund 6 % aller Frauen und 13 % aller Männer unter einer Schlafapnoe. Eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung ist vonnöten, um so bald wie möglich die passende Therapie einzuleiten. Neben der CPAP-Maske zählt der Zungenschrittmacher zu den innovativsten Behandlungsoptionen bei Schlafapnoe auf dem Markt.

        Mit dem Online Schlafapnoe -Test das eigene Risiko einschätzen

        Die typischen Symptome von Schlafapnoe sind zunächst unspezifisch sowie leicht mit denen anderer Erkrankungen zu verwechseln. Zu den Anzeichen zählen etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden, nächtliches Schwitzen und häufige Kopfschmerzen. Im Falle einer Obstruktiven Schlafapnoe kann starkes Schnarchen auftreten, fast ausnahmslos leiden Patienten an starker Tagesmüdigkeit, ohne den Rückschluss auf unregelmäßige Schlafenszeiten ziehen zu können.

        Für die sichere Diagnose beziehungsweise den Ausschluss einer Schlafapnoe war bisweilen der Besuch eines externen Schlaflabors zwingend notwendig. Dort verbringen Patienten meist zwei bis drei Nächte, um die relevanten Körperwerte messen und die Ergebnisse analysieren zu lassen. Dank moderner Technik ist es Experten gelungen, einen wesentlich einfacheren Schlafapnoe-Test zu entwickeln. Das Unternehmen Sleepiz war Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Schlaflabors, das als Testgerät zur Heimnutzung geliehen werden kann. Nun hat Aurora Telemed das erste digitale Schlaflabor in der Schweiz eröffnet – ein Meilenstein in der zukünftigen Schlafapnoe-Diagnostik.

        Falls Sie unter einer der oben aufgeführten Symptome leiden, bietet Aurora Telemed die Möglichkeit an, Ihr persönliches Schlafapnoe-Risiko zunächst über einen einfachen Online-Test festzustellen. Nur sechs Fragen führen zur Auswertung. Im Anschluss können Sie sich auf Wunsch gleich einen Termin zu einem kostenlosen Beratungsgespräch sichern.

        Schlafapnoe Therapien im Überblick

        Die Schlafapnoe-Forschung ist mit gutem Gewissen als fortschrittlich zu bezeichnen. Heutzutage stehen OSA-Patienten eine ganze Reihe an modernen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Folgenden:

        CPAP-Therapie

        CPAP ist die Abkürzung für „Continuous Positive Airway Pressure“. Der leichte Überdruck wird dem Schlafapnoe-Patienten in der Nacht vom Atemgerät ausgehend über eine Schlafmaske zugeführt. Durch diese sanfte Atemunterstützung bei gleichzeitiger Selbstatmung können sich die Atemwege nicht mehr verschließen und Atemaussetzer gehören der Vergangenheit an. Der Patient erhält mehr Luft, der Blutdruck sinkt und das Schnarchen entfällt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist allerdings das konsequente Tragen der korrekt eingestellten Maske.

        Protrusionsschiene

        Insbesondere dann, wenn anatomische Differenzen die Atemstillstände begünstigen, ist die Protrusionsschiene eine mögliche Maßnahme in der Schlafapnoe-Therapie. Die transparenten Kunststoffschienen werden in der Nacht ähnlich wie eine Zahnspange eingesetzt. Durch sanften Druck verhindern sie die Erschlaffung der Zungenmuskulatur und dadurch ebenfalls ein Verschließen des Rachens durch die Zunge. Trotz der Schiene kann man in der Regel den Mund problemlos öffnen und sogar trinken.

        Verhaltenstherapie

        Zahlreiche Studien belegen, dass ein häufiger Auslöser für die Obstruktive Schlafapnoe eine ungesunde Lebensführung ist. Dazu zählt eine unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung sowie regelmäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss, was alles die Entstehung von OSA in signifikantem Maße begünstigen kann. Eine Umstellung bestimmter Lebensgewohnheiten ist daher, bestenfalls schon vor den ersten Anzeichen, anzuraten. Unterstützen können Sie dabei Ärzte und Selbsthilfegruppen.

        Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

        Beim Zungenschrittmacher handelt es sich um ein medizinisches Gerät, das dem Schlafapnoe-Patienten samt der dazugehörigen Elektroden, unterhalb der Brust implantiert wird. Ein Zungenschrittmacher misst nur etwa die Größe einer Streichholzschachtel. Die Implantation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert zwei bis drei kleine Schnitte unter die Haut.

        Und so funktioniert die Methode: Die Muskelspannung eines Menschen sinkt im Schlaf ab, dadurch kollabiert der obere Atemweg. Der Zungenschrittmacher sorgt jedoch für eine kontinuierliche Stimulation des Unterzungennervs (Nervus hypoglossus). Dadurch wird die kollabierte Zungenmuskulatur „geweckt“, der Zungengrund wird flacher und die Zunge kommt etwas nach vorne. Dies verhindert die gefährlichen Atemaussetzer, die bei Obstruktiver Schlafapnoe typischerweise auftreten. Die Nachtruhe des Patienten wird nicht mehr unterbrochen und er genießt wieder einen qualitativ hochwertigen Schlaf. Ein positiver Nebeneffekt ist der Wegfall des Schnarchens.

        Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

        Die CPAP-Therapie ist grundsätzlich die erste Wahl bei der Therapie von Schlafapnoe-Patienten, da damit seit Jahren hervorragende Behandlungserfolge bei Schlafapnoe erzielt werden, wie unter anderem die Helios Klinik oder das Katholische Marienkrankenhaus Hamburg berichten. Sie wird von vielen Patienten, nach erfolgreicher Eingewöhnung, gut toleriert. In einigen Fällen kann eine CPAP Therapie jedoch aus folgenden Gründen nicht erfolgen:

        • Die Patienten sprechen behandlungstechnisch nicht auf die CPAP-Atemmaske an
        • Betroffene kommen nicht mit ihr zurecht
        • Die CPAP-Therapie ist aufgrund anderer, vorliegender Krankheiten nicht empfehlenswert

        In diesen Fällen ist der Einsatz eines Zungenschrittmachers oftmals eine gute Alternative. Insbesondere gilt das ebenso:

        • Wenn Patienten unter mittlerer bis schwerer OSA leiden (15-65 Atemaussetzer pro Stunde)
        • Wenn Betroffene mit einem BMI von unter 35 eine normale Konstellation ohne Übergewicht aufweisen (Adipositas und Obstruktive Schlafapnoe treten oft zusammen auf)
        • Wenn die Personen nicht unter schweren, neuromuskulären Erkrankungen oder anderen Schlaferkrankungen wie beispielsweise Narkolepsie leiden

        Ist die Entscheidung für die Schlafapnoe-Operation getroffen, ist eine Schlafvideoendoskopie gängig. Bisweilen sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen notwendig. In jedem Fall sollte die bereits vorgenommene Polysomnografie (Schlaf-Screening) nicht länger als sechs Monate zurückliegen.

        Die 4 Phasen des Behandlungsablaufs

        Soll ein Zungenschrittmacher zur Therapie bei Schlafapnoe eingesetzt werden, verläuft der weitere Behandlungsablauf, auch in der digitalen Schlafklinik von Aurora Telemed, wie folgt:

        1. Phase: Das Vorgespräch

        Das Vorgespräch führt ein im Bereich Schlafmedizin ausgebildeter Facharzt durch. Dabei werden den Patienten neben einer Aufklärung über diese Therapieform alle Fragen beantwortet und mögliche Risiken der anstehenden Operation besprochen. Eine körperliche Untersuchung testet auf Tauglichkeit für die Operation. Daraufhin wird der Operationstermin vereinbart.

        2. Phase: Einsatz des Zungenschrittmachers

        Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose, gefolgt von einem stationären Klinikaufenthalt von etwa drei bis fünf Tagen. Die Wundöffnung beträgt zwei bis drei minimale Hautschnitte, die an der Haut, an Hals und Brustkorb durchgeführt werden. Mit einer Einschränkung des Sprechens oder der Nahrungsaufnahme nach dem Eingriff ist nicht zu rechnen. Nach etwa zehn Tagen können die Fäden gezogen werden, nach zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher zum ersten Mal einsatzbereit.

        3. Phase: Die Aktivierung des Gerätes

        Die Erstaktivierung des Zungenschrittmachers erfolgt immer vom behandelnden Arzt. Zunächst müssen die Systemwerte mit denen individuellen Werten des Patienten kompatibel gestellt werden. Daraufhin erhalten die Patienten eine eingängige Benutzereinweisung in die Bedienung der dazugehörigen Fernbedienung. Erfahrungen haben gezeigt, dass es meist nur einige Tage dauert, bis der Patient nichts mehr von der Stimulation merkt, obgleich sie aktiv ist und so vollkommen erholt schlafen kann. Nach drei Monaten erfolgt die erste Nachprüfung im Schlaflabor, gegebenenfalls mit Justierung des Stimulationsmodus.

        4. Phase: Die Nachkontrolle

        Zur Nachkontrolle müssen Nutzer des Zungenschrittmachers einmal jährlich. Diese wird beim Facharzt für Schlafmedizin oder kann gegebenenfalls sogar beim HNO-Arzt durchgeführt werden. Er kontrolliert hierbei primär den Batteriestatus sowie den Nutzungsmodus. Zusätzlich kann es, je nach Ausgangslage, zu einer Anpassung der Therapie kommen.

        FAQ

        Nachfolgend einige häufig auftretende Fragen rund um die Therapiemaßnahme sowie das digitale Schlaflabor Aurora Telemed.

        Wie lange hält die Batterie eines Zungenschrittmachers?

        Laut der bereits eingangs erwähnten Studie der Uniklinik Freiburg beträgt die Lebenszeit eines Zungenschrittmachers rund 11 Jahre. Andere Quellen sprechen von 8 bis 11 Jahren. Lassen Sie den Batteriestatus dennoch unbedingt mindestens einmal jährlich bei einem Facharzt prüfen.

        Ist ein Zungenschrittmacher gefährlich?

        Der Zungenschrittmacher ist ein langjährig erforschtes und viel eingesetztes Gerät. Eine direkte Gesundheitsgefahr geht von ihm nicht aus. Dennoch sollten bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

        • Halten Sie den empfohlenen Mindestabstand zu Elektrogeräten mit Magnetfeldern ein.
        • Obgleich laut der Uniklinik Freiburg bestimmte Zungenschrittmacher mittlerweile kernspintauglich sein können, trifft dies nicht gleichermaßen auf alle zu. Weisen Sie daher Ihren behandelnden Arzt immer darauf hin, dass Sie einen Zungenschrittmacher tragen.
        • Bestimmte Sportarten, wie etwa Tauchen, sind mit einem Zungenschrittmacher mö